geht nicht
   

120 Grad und es wurde heißer...

Am Montag den 01.12. hatten vier Atemschutzgeräteträger der BF-Brandenburg, 2 Kameraden der FF-Schmerzke, 2 Kameraden der FF-Wust und 4 Kameraden der FF-Brandenburg die Gelegenheit an einer Heißausbildung in Luckenwalde teilzunehmen. 

 

Treffen war an diesem Montag bereits um 06:15 Uhr auf der Wache um pünktlich 08:00 Uhr zum Ausbildungsbeginn in Luckenwalde zu sein. Nach einer kurzen Begrüßung ging es in der Theorie um den Roll-Over von Brandgasen, der Rauchgasdurchzündung und den Schutzmöglichenkeiten bei einer Rauchgasdurchzündung sowie dem Flash-Over. 

Nach der Theorie folgten Sicherheitshinweise zum Verhalten im Brandcontainer. Denn nach dem Frühstück ging es darum den Roll-Over, die Rauchgasdurchzündung und den Flash-Over live zu erleben. Dazu  rüsteten sich die Kameraden mit alter Schutzkleidung un Pressluftatmern aus. Zusätzlich wurde im Container eine Brandschutzhaube über dem Pressluftatmer getragen um eine Beschädigung zu vermeiden. Spätestens beim Anblick der Übungshelme war den Kameraden klar das es gleich richtig zur Sache gehen wird.

Die Brandkammer wurde mit Holzplatten bestückt und ein Feuer entzündet. Die Kameraden konnten nun live erleben wie durch die Hitze Feststoffe ausgasen, wie sich eine Rauchgrenze bildet, wie ein Flash-Over entsteht und wie sich Brandrauch ausbreitet. Die Ausbreitung der Rauchgase und Rauchgasdurchzündungen fanden direkt über den Kameraden statt. Auch Einsatzsituationen mit Null-Sicht wurden eindrucksvoll gezeigt, der Container wurde verschlossen und somit komplett mit schwarzen Brandrauch gefüllt. Wärend der Flash-Over-Phase wurden 600°C im Container gemessen.

Am Ende des Tages waren alle begeistert. Am wichtigsten jedoch sind für Kameraden die gamachten Erfahrungen. Zusammen mit dem vorhandenen theoretischen Wissen ist diese Art der Ausbildung eine große Bereicherung um im Einsatzfall optimal arbeiten zu können und nicht selbst in Gefahr zu geraten.

Gefroren hat an diesem Tag nur der Beobachter/Fotograf. Alle anderen waren gut durchgewärmt.

 

   
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