Sonntag, 25. August 2019

Vom Sonnenuntergang bis zum Vollmond voll im Einsatz!

Person im Wasser/Eis, so lautete heute das Einsatzstichwort für die FF-Göttin und die FF-Brandenburg. Um 17:30 Uhr wurden beide Wehren alarmiert. Erste Lagemeldung von der Leitstelle: "2 Personen im Eis eingebrochen, Krakauer Landstrasse Richtung Klein Kreutz anfahren. Dort Einweiser auf der Landstrasse. Weiteres nicht bekannt." Die FF-Göttin rückt wenig später mit ihrem LF8 aus, die FF-Brandenburg rückt mit dem LF16/12 aus. Die Schranken in der Göttiner Strasse stoppen zunächst das LF8.

 

Trotzdem treffen beide Fahrzeuge fast zeitgleich an der Einsatzstelle ein. Die Lage bestätigt sich, ein Kind und ein Erwachsener sind im Eis eingebrochen.

Auch wenn sich für die Kameraden nun rausstellt das es sich um eine Einsatzübung handelt wird rasch gehandelt. Nach kurzer Absprache zwischen den beiden Einheitsführern beginnt die FF-Brandenburg mir der Rettung des Kindes. Die Kameraden der FF-Göttin holen wenig später den Erwachsenen aus dem Eis.

Danach müssen die geretteten Personen erstversorgt werden. Über Funk die Meldung das der Rettungsdienst verspätet eintreffen wird. Obwohl die Versorgung gut klappt verschlechtert sich der Zustand beider Personen bis zur Bewusstlosigkeit mit Kreislaufstillstand. Jetzt kommt Stress auf, es muss schnell gehandelt werden um den lebensbedrohlichen Zustand bestmöglich zu versorgen. Die beiden Personen aus dem Eis wurden durch eine Übungspuppe ersetzt und die Kameraden mussten Herzdruckmassage und Beatmung durchführen. Weiterhin musste für den Wärmeerhalt gesorgt werden was bei minus 10 Grad nicht ganz einfach war.

Am Ende der Übung konnten die Beobachter ein positives Resumee ziehen. Bis auf kleine "Fehler" lief es nahezu perfekt. Wir hoffen das wir die Eisrettung nicht real anwenden müssen und warnen trotz der tiefen Temperaturen der letzten Tage vor dem Betreten von Eisflächen auf Seen, Flüssen oder ähnlichen Gewässern. Eine gute Alternative sind überschwemmte Wiesen mit geringer Wassertiefe, wie der Übungsort. Bricht man hier ins Eis sind die Folgen kalkulierbar.